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Pouze německý text:

Christus

Das Oratorium Christus, das Felix Mendelssohn Bartholdy in seinem letzten Lebensjahr - 1847 - begann, sollte mit seinen beiden anderen Oratorien, dem Elias von 1846 und dem Paulus von 1836 eine Trilogie bilden. So wählte er das große Thema Christus, welches die Welt des alten Testaments - den Elias - und die des neuen Testaments - den Paulus - miteinander verbinden sollte. Diese Stellung zwischen den Welten des Judentums (AT) und des Christentums (NT) hatte auch Mendelssohn selbst inne. Sein Großvater, Moses, war ein geachteter jüdischer Philosóph, sein Vater, Abraham, hingegen konvertierte 1822 zum Christentum. So wollte Mendelssohn den Spalt in seiner Familie durch die Komposition des Christus schließen und ein Oratorium schaffen, das beide Welten miteinander verbinden sollte. Leider starb Mendelssohn-Bartholdy am 4. November 1847, so daß er das Werk nicht vollenden konnte. Es blieben daher nur Fragmente des ersten und zweiten Teiles.

Erster Teil (Die Geburt Christi)

Im ersten Teil beschreibt Mendelssohn die Geburt Christi. Dabei ist das Recititativ "Als Jesus geboren ward", das Männer-Terzett "Wo ist der neugeborene König" (Tenor und Doppel-Bass), sowie der Chorsatz "Es wird ein Stern aus Jakob aufgehn" vollständig bearbeitet.

Zweiter Teil (Leiden Christi)

Im zweiten Teil erzählt der Komponist die Anklage vor Pontius Pilatus und die verzweifelten Versuche der Priester, Pilatus zur Todesstrafe zu überreden. Dabei wechselt Mendelssohn zwischen Recitativen (Pilatus) und Volkschören. Abschließend wird das Geschehene in einem Choral verarbeitet.

Den dritten Teil konnte Mendelssohn nicht mehr vertonen.